Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Leistungen. Wir möchten, dass unsere vertraglichen Grundlagen für Sie transparent und nachvollziehbar zugänglich sind.
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Sollten Punkte unklar sein oder Sie eine Einordnung für Ihre konkrete Situation wünschen, sprechen Sie uns gerne an. Wir unterstützen Sie persönlich und transparent bei allen Fragen rund um unsere AGB.
Gültig ab: 26. November 2025
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der mobilen Anwendung trainity Record (nachfolgend „App" oder „Service") für die Betriebssysteme iOS und Android.
Anbieter (Diensteanbieter):
trainity GmbH
August-Wilhelm-Kühnholz-Straße 5
26135 Oldenburg
Deutschland
Geschäftsführer: Kimon Schulz
Handelsregister: HRB 222843
E-Mail: mail@trainity-ai.de
Telefon: +49 178 2117211
Website: https://trainity-ai.de/record
Nutzer (Verbraucher/Auftraggeber):
Jede natürliche Person, die die App herunterladen und nutzen möchte.
Geltung:
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen trainity GmbH und dem Nutzer bezüglich der Nutzung der App. Mit dem Download und der Installation der App sowie der Registrierung stimmen Sie diesen AGB verbindlich zu.
Die App trainity Record bietet folgende Funktionen und Services:
Die App ermöglicht es dem Nutzer, Audio-Aufnahmen von Gesprächen durchzuführen und diese mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu verarbeiten. Das Service umfasst insbesondere:
Die App funktioniert nach folgende technischen Vorgaben:
Die Audio-Aufnahmen werden nach folgendem Prozess verarbeitet:
Der Nutzer bestätigt, dass die trainity GmbH keine Garantie für die Genauigkeit, Vollständigkeit oder Zuverlässigkeit der Transkriptionen, Zusammenfassungen oder Analysen gibt. Die KI-generierten Ergebnisse basieren auf automatisierten Prozessen und können Fehler enthalten. Der Nutzer ist selbst verantwortlich für die Überprüfung und Validierung der generierten Inhalte.
Die Nutzung der App setzt eine vorherige Registrierung voraus. Bei der Registrierung müssen folgende Angaben gemacht werden:
Nach der Registrierung erhält der Nutzer einen Verifizierungscode per E-Mail. Der Nutzer muss diesen Code in der App eingeben, um sein Konto zu aktivieren. Ohne erfolgreiche E-Mail-Verifizierung kann die App nicht vollständig genutzt werden.
Die App darf nur von Personen ab 18 Jahren genutzt werden. Minderjährige dürfen die App nur mit ausdrücklichem schriftlichem Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten nutzen.
Der Nutzer ist allein verantwortlich für:
Der Nutzer erklärt sich verpflichtet, die trainity GmbH sofort zu benachrichtigen, falls Verdacht auf Missbrauch seines Kontos besteht.
Der Nutzer verpflichtet sich, die App nur für zulässige Zwecke zu nutzen und dabei folgende Grenzen einzuhalten:
Verstöße gegen diese Grenzen können zur sofortigen Sperrung des Kontos führen.
Der Nutzer darf die App nicht für folgende Zwecke nutzen:
Der Nutzer darf die App nicht wie folgt verwenden:
Bei Verstößen gegen diese Bedingungen behält sich die trainity GmbH das Recht vor:
Die Testversion wird kostenlos zur Verfügung gestellt und umfasst:
Das Basic-Abonnement wird wie folgt angeboten:
Zusätzlich zu den monatlichen Kontingenten können Nutzer Depot-Pakete mit zusätzlichen Minuten erwerben:
500-Minuten-Paket:
1.000-Minuten-Paket:
2.000-Minuten-Paket:
Das Kontingent wird wie folgt berechnet und verbraucht:
Die Zahlungsabwicklung erfolgt wie folgt:
Mit der Zahlungsaufforderung werden folgende Bedingungen wirksam:
Der Nutzer kann sein Abonnement jederzeit kündigen. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.
Die Kündigung kann auf folgende Wege erfolgen:
Nach Kündigung gelten folgende Bedingungen:
Der Nutzer kann sein Abonnement jederzeit erneut aktivieren, indem er einen neuen Abonnementplan auswählt. Die Wiederaktivierung führt zu sofortigen Zahlungsverpflichtungen.
Verbraucher haben das Recht, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Abschluss des Vertrags (Kaufbestätigung).
Das Widerrufsrecht erlischt bei folgenden Bedingungen:
Der Widerruf kann wie folgt erklärt werden:
Bei gültigem Widerruf erfolgt folgende Rückerstattung:
Nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist besteht keine Rückerstattungsmöglichkeit für:
Die Erstellung eines Teams und das Einladen von Mitgliedern ist wie folgt organisiert:
Die Rollen sind wie folgt definiert:
Owner-Rolle:
Member-Rolle:
Das Kontingent wird im Team wie folgt verwaltet:
Mitglieder können das Team wie folgt verlassen:
Der Nutzer kann sein Konto und alle zugehörigen Daten jederzeit löschen:
Bei Löschung des Kontos werden folgende Daten sofort und unwiderruflich gelöscht:
Folgende Daten werden nicht automatisch gelöscht und müssen vom Nutzer manuell gelöscht werden:
Die trainity GmbH behält sich das Recht vor, ein Konto zu löschen, falls:
Mitteilung: Der Nutzer wird vor Löschung benachrichtigt (außer bei schwerwiegenden Verstößen).
Die Löschung des Kontos ist unwiderruflich. Nach der Löschung:
Die Verfügbarkeit der App wird wie folgt garantiert:
Die App erfordert folgende Mindestanforderungen:
Der technische Support wird wie folgt angeboten:
Der Nutzer kann Fehler berichten und Feedback geben:
Die trainity GmbH haftet nicht für:
Insoweit die trainity GmbH haftet, ist die Haftung begrenzt auf:
Es besteht keine Gewährleistung für:
Die Transkriptionen und Analysen werden „wie besehen" („as-is") bereitgestellt. Der Nutzer ist selbst verantwortlich für die Überprüfung und Validierung aller generierten Inhalte.
Der Nutzer trägt volle Verantwortung für die berufliche Nutzung:
Der Nutzer behält die Eigentumsrechte an seinen Inhalten wie folgt:
Die trainity GmbH behält folgende Rechte:
Der Nutzer darf die Transkripte, Analysen oder Inhalte nicht:
Zuwiderhandlungen können zu rechtlichen Verfahren führen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der separaten Datenschutzerklärung:
Datenschutzerklärung: https://trainity-ai.de/record/datenschutz
Der Nutzer erkennt an, dass er die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert hat. Die Zustimmung zur Datenschutzerklärung ist Voraussetzung für die Nutzung der App.
Der Nutzer verpflichtet sich ausdrücklich und zwingend, keine Personendaten in seinen Audio-Aufnahmen zu nennen. Dies umfasst insbesondere:
Diese Verpflichtung wurde vom Nutzer bei Registrierung ausdrücklich akzeptiert. Der Nutzer wird bei Verstoß voll haftbar gemacht.
Die Transkripte werden wie folgt gespeichert:
Die Backend-Systeme speichern nur Metadaten:
Folgende Drittanbieter verarbeiten Daten für die Service-Erbringung:
Alle Drittanbieter sind vertraglich verpflichtet, sich an die DSGVO-Anforderungen zu halten.
Die trainity GmbH behält sich das Recht vor, diese AGB zu ändern:
Preisänderungen werden wie folgt gehandhabt:
Die trainity GmbH bietet folgende Streitbeilegungsmöglichkeiten:
Diese AGB, zusammen mit der Datenschutzerklärung und ggf. weiteren Dokumenten, bilden den gesamten Vertrag zwischen Nutzer und trainity GmbH. Alle vorherigen Vereinbarungen sind hinfällig.
Abweichungen von diesen AGB sind nur gültig, wenn sie schriftlich von einem Vertreter der trainity GmbH bestätigt werden.
Ärzte und Zahnärzte, die die App nutzen, müssen zusätzlich folgende Anforderungen erfüllen:
Rechtsanwälte, die die App nutzen, müssen zusätzlich folgende Anforderungen erfüllen:
Sonstige berufliche Nutzer müssen folgende Anforderungen erfüllen:
Für Fragen, Beschwerden oder Support kontaktieren Sie uns bitte unter:
Per E-Mail:
mail@trainity-ai.de
Per Telefon:
+49 178 2117211
Postanschrift:
trainity GmbH
August-Wilhelm-Kühnholz-Straße 5
26135 Oldenburg
Deutschland
Website:
https://trainity-ai.de/record
Geschäftsstunden:
Montag bis Freitag, 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr (deutsche Zeit)
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der trainity GmbH und Nutzern der App trainity Record. Sie wurden zuletzt am November 2025 aktualisiert.
Mit dem Download und der Installation der App sowie mit der Registrierung erklärt sich der Nutzer verbindlich an diese AGB gebunden.
Die trainity GmbH behält sich vor, diese AGB jederzeit zu aktualisieren. Die aktualisierte Fassung ist auf der Website verfügbar unter:
https://trainity-ai.de/record/agb
Ende der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für trainity Record
Letzte Aktualisierung: 21. März 2026
Anbieter des Kaya-Systems ist:
trainity GmbH August-Wilhelm-Kühnholz-Straße 5 26135 Oldenburg Deutschland
Geschäftsführer: Kimon Schulz Handelsregister: HRB 222843, Amtsgericht Oldenburg E-Mail: hello@trainity-ai.de Telefon: +49 178 2117211 Web: https://trainity-ai.de
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") regeln die Nutzung des Kaya-Systems zwischen der trainity GmbH (nachfolgend „Anbieter") und den jeweiligen Vertragspartnern sowie den berechtigten Nutzenden.
(2) Das Kaya-System umfasst die folgenden Systembestandteile:
(3) Die Teile B, C und D dieser AGB enthalten ergänzende Bestimmungen für die einzelnen Systembestandteile. Bei Widersprüchen gehen die Bestimmungen der Teile B, C und D den allgemeinen Bestimmungen in Teil A vor.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen der Nutzenden oder Vertragspartner werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich oder in Textform zugestimmt hat.
(5) Für einzelne Zusatzmodule oder gesondert buchbare Leistungen können ergänzende Bedingungen gelten, auf die gesondert hingewiesen wird. Die Nutzungsbedingungen für das Modul „Telefon-KI" sowie weitere Zusatzmodule sind unter https://trainity-ai.de/agb einsehbar.
(1) Das Kaya-System ist eine modulare Software- und Systemumgebung zur Unterstützung betrieblicher, organisatorischer, kommunikativer, dokumentationsbezogener und KI-gestützter Prozesse in Zahnarzt- und Kieferorthopädiepraxen sowie vergleichbaren Einrichtungen im Gesundheitswesen.
(2) Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus:
(3) Ein Anspruch auf einen bestimmten Funktionsumfang, auf die Beibehaltung einzelner Features oder auf eine bestimmte technische Ausgestaltung besteht nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde.
(1) Vertragspartner des Anbieters für den Bezug und die Nutzung des Kaya-Systems ist die jeweilige Praxis, Einrichtung oder Organisation, die den Vertrag abschließt (nachfolgend „Vertragspartner").
(2) Das Kaya-System richtet sich seinem Zweck nach an gewerbliche, freiberufliche, unternehmerische oder institutionelle Nutzungen, insbesondere im Praxis-, Verwaltungs- und Organisationsumfeld.
(3) Nutzende sind neben dem Vertragspartner auch diejenigen Personen, die das Kaya-System im Rahmen der vom Vertragspartner eingeräumten Berechtigung nutzen, insbesondere Praxismitarbeitende und Patientinnen und Patienten.
(4) Patientinnen und Patienten, die sich über die Kaya Patienten-App registrieren, erkennen diese AGB bei der Registrierung an. Die Nutzung der Patienten-App setzt die Zustimmung zu diesen AGB und zur Datenschutzerklärung voraus.
(5) Mitarbeitende, die die Kaya Mitarbeiter-App nutzen, handeln im Auftrag und in der Verantwortung des Vertragspartners. Der Vertragspartner stellt sicher, dass seine Mitarbeitenden über die geltenden Nutzungsbedingungen informiert sind.
(1) Die Nutzung des Kaya-Systems setzt eine wirksame Berechtigung voraus. Zugriffe dürfen nur durch autorisierte Personen im Rahmen der jeweils zugewiesenen Rollen und Rechte erfolgen.
(2) Zugangsdaten, Accounts, Tokens und sonstige Authentifizierungsmerkmale sind vertraulich zu behandeln und gegen unbefugten Zugriff zu schützen.
(3) Nutzende sind verpflichtet:
(4) Der Vertragspartner haftet dafür, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf ihm zugeordnete Konten und Rollen erhalten.
(5) Eine Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist nur zulässig, wenn der Anbieter dies ausdrücklich gestattet hat oder das System dies technisch vorsieht (z. B. Einladungsfunktionen).
(1) Das Kaya-System darf ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze, dieser AGB, der vereinbarten Zwecke und der vorgesehenen Systemlogik genutzt werden.
(2) Unzulässig ist insbesondere:
(1) Der Anbieter stellt das Kaya-System im Rahmen der bestehenden technischen, organisatorischen und betrieblichen Möglichkeiten bereit.
(2) Hierbei gilt insbesondere:
(3) Soweit Schnittstellen, Integrationen, Einbettungen oder Fremddienste genutzt werden, hängt die Leistung zusätzlich von deren Verfügbarkeit, Qualität und korrekter Konfiguration ab.
(4) Das Kaya-System ist kein Medizinprodukt im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745. Es ersetzt keine ärztliche Diagnostik, Therapieentscheidung, Befundung oder sonstige medizinische Leistung.
(1) Soweit das Kaya-System KI-gestützte Funktionen bereitstellt, gelten zusätzlich folgende Grundsätze:
(2) Dies gilt namentlich für:
(3) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass KI-Ausgaben den Anforderungen eines bestimmten Fachgebiets genügen. Dies gilt in besonderem Maße für sensible, personenbezogene, gesundheitsbezogene, organisatorisch kritische oder haftungssensible Kontexte.
(4) Die Nutzung KI-gestützter Funktionen entbindet nicht von der Pflicht, alle relevanten fachlichen, rechtlichen und organisatorischen Standards eigenständig einzuhalten.
(1) Der Vertragspartner ist dafür verantwortlich,
(2) Der Vertragspartner bleibt für die Rechtmäßigkeit der von ihm oder seinen Nutzenden in das Kaya-System eingebrachten Inhalte und Verarbeitungsvorgänge verantwortlich, soweit diese nicht ausschließlich in den Verantwortungsbereich des Anbieters fallen.
(3) Nutzende sind verpflichtet, korrekte und aktuelle Daten anzugeben, soweit dies für die Nutzung des Systems erforderlich ist.
(1) An vom Vertragspartner oder von Nutzenden eingebrachten Inhalten verbleiben die jeweiligen Rechte bei den Berechtigten.
(2) Soweit für Betrieb, Speicherung, Anzeige, Verarbeitung, Sicherung, Übertragung, technische Aufbereitung, Verschlüsselung, Fehleranalyse oder vertragliche Leistungserbringung erforderlich, räumt der Vertragspartner dem Anbieter die hierzu erforderlichen, nicht ausschließlichen Nutzungsrechte für die Vertragslaufzeit ein.
(3) Der Vertragspartner sichert zu, dass er über die erforderlichen Rechte an den eingebrachten Inhalten verfügt und keine Rechte Dritter oder gesetzlichen Vorgaben verletzt.
(4) Alle Rechte an Software, Systemen, Algorithmen, Modellen, Oberflächen, Datenstrukturen, Dokumentation und sonstigen Bestandteilen des Kaya-Systems verbleiben beim Anbieter oder seinen Lizenzgebern. Eine Übertragung von Rechten am Kaya-System findet nicht statt.
(1) Der Anbieter ist bemüht, das Kaya-System mit marktüblich angemessener Verfügbarkeit bereitzustellen. Eine jederzeit unterbrechungs-, fehler- oder latenzfreie Verfügbarkeit wird nicht geschuldet.
(2) Insbesondere zulässig sind:
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen zu ändern, zu erweitern, zu konsolidieren oder einzustellen, soweit dadurch der Vertragszweck nicht unzumutbar beeinträchtigt wird oder zwingende Gründe des Betriebs, der Sicherheit oder der Weiterentwicklung dies erfordern.
(4) Der Anbieter kann bei veralteter Softwareversion der mobilen Apps ein Update erzwingen und die Nutzung bis zum Update einschränken, wenn dies aus Sicherheits-, Kompatibilitäts- oder Funktionsgründen erforderlich ist.
(1) Soweit Support oder Kommunikationsleistungen angeboten werden, erfolgt dies nach Verfügbarkeit und im Rahmen der jeweils bestehenden betrieblichen Prozesse.
(2) Eine bestimmte Reaktionszeit, Behebungszeit, Erreichbarkeit oder Eskalationsstufe wird nur geschuldet, wenn dies gesondert vereinbart wurde.
(1) Soweit das Kaya-System entgeltlich bereitgestellt wird, richtet sich die Vergütung nach den individuell vereinbarten Konditionen, Angeboten, Vertragsunterlagen oder jeweils gültigen Preislisten.
(2) Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Vergütung mit angemessener Ankündigungsfrist anzupassen, insbesondere bei Änderungen des Leistungsumfangs, gestiegenen Betriebskosten oder technischen Weiterentwicklungen. Besteht ein Sonderkündigungsrecht, wird auf dieses im Rahmen der Änderungsmitteilung hingewiesen.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen geltend zu machen und Leistungen nach vorheriger angemessener Ankündigung vorübergehend einzuschränken oder auszusetzen, soweit dies rechtlich zulässig und verhältnismäßig ist.
(5) Die Nutzung der Kaya Patienten-App durch Patientinnen und Patienten ist unentgeltlich. Die Bereitstellung der Apps ist im Leistungsumfang des Vertragspartners enthalten.
(1) Der Anbieter ist berechtigt, Zugänge, Funktionen oder Leistungen vorübergehend oder dauerhaft ganz oder teilweise zu sperren, wenn
(2) Soweit möglich und zumutbar, wird der Anbieter vorab informieren. Bei akuten Sicherheits- oder Rechtsrisiken kann die Sperre auch ohne Vorankündigung erfolgen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt:
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4) Insbesondere haftet der Anbieter nicht für:
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Mitarbeitenden des Anbieters.
(1) Der Vertragspartner stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen, vertragswidrigen oder unberechtigten Nutzung des Kaya-Systems durch ihn oder ihm zurechenbare Nutzende beruhen. Dies umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.
(2) Die Freistellung erstreckt sich insbesondere auf Ansprüche, die sich aus der Verletzung von Datenschutzrecht, Persönlichkeitsrechten, Berufsgeheimnissen, Urheberrechten oder sonstigen Rechten Dritter ergeben, soweit die Verletzung nicht ausschließlich vom Anbieter zu vertreten ist.
(3) Voraussetzung ist, dass der Anbieter den Vertragspartner über geltend gemachte Ansprüche unverzüglich informiert, soweit rechtlich zulässig, und ihm eine angemessene Mitwirkung bei der Rechtsverteidigung ermöglicht.
(1) Die Parteien verpflichten sich, ihnen im Rahmen des Vertrags bekannt werdende vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für vertraglich zulässige Zwecke zu verwenden.
(2) Dies gilt nicht für Informationen, die
(1) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten verarbeitet, erfolgt dies nach Maßgabe der einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) und des BDSG, sowie der gesonderten Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Vertragspartners verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
(3) Der Vertragspartner bleibt für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit seiner eigenen Datenverarbeitungen, Eingaben, Importe, Freigaben und organisatorischen Prozesse verantwortlich, soweit diese nicht ausschließlich im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen.
(4) Die Datenschutzerklärung für das Kaya-System ist unter https://trainity-ai.de/datenschutz einsehbar.
(1) Der Vertrag für das Kaya-System wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist monatlich kündbar, sofern nicht abweichend vereinbart. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit, sofern nicht individuell vereinbart.
(2) Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).
(3) Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
(5) Die Registrierung in der Kaya Patienten-App kann von Patientinnen und Patienten jederzeit durch Löschung des Kontos über die App beendet werden.
(6) Die Konto-Deaktivierung oder -Löschung für Mitarbeitende der Kaya Mitarbeiter-App erfolgt durch den Vertragspartner oder auf Veranlassung des Vertragspartners.
(1) Nach Beendigung des Vertrags kann der Anbieter den Zugang zum Kaya-System sperren oder beenden.
(2) Die weitere Datenvorhaltung richtet sich nach:
(3) Ein Anspruch auf Bereitstellung in einem bestimmten Exportformat oder über einen bestimmten Zeitraum besteht nur, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben oder individuell vereinbart ist.
(4) Nachvertragliche Verpflichtungen aus den §§ 15, 16, 17 und 18 dieser AGB bestehen über die Beendigung des Vertrags hinaus fort.
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, sofern dafür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere bei:
(2) Der Vertragspartner wird über Änderungen mit angemessener Frist vor Inkrafttreten in Textform informiert. Widerspricht der Vertragspartner nicht innerhalb der in der Mitteilung genannten Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen.
(3) Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Widerspruchs wird in der Änderungsmitteilung hingewiesen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis Oldenburg, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Gleiches gilt für eine etwaige Regelungslücke.
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform, soweit nicht in diesen AGB oder in einer Individualvereinbarung abweichend geregelt.
(1) Kaya Web ist die webbasierte Verwaltungs-, Organisations- und Kommunikationsplattform des Kaya-Systems. Sie bildet den zentralen Zugang zu allen modularen Funktionen und richtet sich an den Vertragspartner und dessen autorisierte Nutzende.
(2) Kaya Web kann insbesondere folgende Funktionsbereiche umfassen:
(3) Der tatsächliche Leistungsumfang hängt vom gewählten Leistungspaket und individuellen Freischaltungen ab.
(1) Der Zugang zu Kaya Web erfolgt über gesicherte Web-Zugänge mit Authentifizierung.
(2) Kaya Web verfügt über ein mehrstufiges Rollen- und Berechtigungssystem. Der Vertragspartner ist für die korrekte Zuordnung von Rollen und Berechtigungen innerhalb seiner Organisation verantwortlich.
(3) Der Vertragspartner kann mehrere Standorte innerhalb des Systems verwalten und Mitarbeitenden standortbezogene Zugänge einrichten.
(1) Kaya Web bietet modulare Funktionen, die je nach Konfiguration und Leistungspaket zur Verfügung stehen. Einzelne Module können ergänzend buchbar sein.
(2) Für Funktionen, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Kommunikationsinhalten vorsehen, liegt die Verantwortung für das Schlüsselmanagement bei den Nutzenden. Bei Verlust von Zugangsdaten kann der Zugriff auf verschlüsselte Inhalte technisch unmöglich werden. Der Anbieter haftet nicht für den Verlust des Zugangs zu verschlüsselten Inhalten aufgrund verlorener Schlüssel oder Zugangsdaten.
(1) Für die Erstellung von KI-generierten Avatar-Bildern und Avatar-Videos im Rahmen von Kaya Web können externe Dienstleister eingesetzt werden, die außerhalb der EU/des EWR ansässig sind.
(2) Die Avatar-Erstellung wird ausschließlich durch aktive Handlung autorisierter Nutzender des Vertragspartners ausgelöst. Hierbei werden Bilddaten (z. B. Porträtfotos) und ggf. Audiodaten an den externen Dienstleister übermittelt.
(3) Die Nutzung der Avatar-Erstellung ist optional. Es besteht keine Verpflichtung zur Nutzung dieser Funktion.
(4) Der Vertragspartner stellt sicher, dass er über die erforderlichen Rechte und gegebenenfalls Einwilligungen für die bei der Avatar-Erstellung verwendeten Bild- und Audiodaten verfügt.
(5) Weitere Informationen zur Datenverarbeitung bei der Avatar-Erstellung finden sich in der Datenschutzerklärung unter https://trainity-ai.de/datenschutz.
(1) Soweit Kartenfunktionen innerhalb von Kaya Web genutzt werden, können Kartenkacheln oder Darstellungsinhalte von externen Kartenquellen geladen werden.
(2) Beim Abruf externer Kartenkacheln kann es technisch bedingt zur Übermittlung von Verbindungsdaten (z. B. IP-Adresse) an den jeweiligen Kartenanbieter kommen. Es werden keine personenbezogenen Inhalte aus dem Kaya-System an die Kartendienste übertragen.
(1) Die über Kaya Web bereitgestellten Funktionen und Inhalte ersetzen keine fachliche oder medizinische Beratung, Befundung, Diagnosestellung oder Therapieentscheidung durch qualifiziertes Fachpersonal.
(2) Automatisierte Vorschläge, Zusammenfassungen oder sonstige KI-generierte Inhalte innerhalb von Kaya Web sind unverbindliche Hilfsmittel und bedürfen stets der eigenverantwortlichen fachlichen Überprüfung durch die Nutzenden.
(1) Die Kaya Patienten-App (nachfolgend auch „Patienten-App") ist die mobile Anwendung des Kaya-Systems für Patientinnen und Patienten. Sie ermöglicht die digitale Interaktion zwischen Patientinnen und Patienten und der behandelnden Praxis im Rahmen des Kaya-Systems.
(2) Die Patienten-App kann insbesondere folgende Funktionen umfassen:
(3) Der tatsächliche Funktionsumfang hängt von der Konfiguration durch die jeweilige Praxis und dem aktuellen Entwicklungsstand der App ab.
(4) Die Patienten-App steht in den App Stores von Apple (iOS) und Google (Android) zum Download bereit.
(1) Die eigenständige Nutzung der Patienten-App setzt eine Registrierung mit gültiger E-Mail-Adresse und die Zustimmung zu diesen AGB sowie zur Datenschutzerklärung voraus.
(2) Die eigenständige Registrierung und Nutzung der Patienten-App ist ab Vollendung des 16. Lebensjahres zulässig. Für Personen unter 16 Jahren ist die Einwilligung und Mitwirkung eines Sorgeberechtigten erforderlich. Im Zweifel ist die Nutzung durch den Sorgeberechtigten über die Betreutenfunktion vorzunehmen.
(3) Bei der Registrierung sind wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen. Der Nutzende ist verpflichtet, seine Daten aktuell zu halten.
(4) Jede natürliche Person darf nur ein eigenes Nutzerkonto anlegen. Eine Mehrfachregistrierung ist unzulässig.
(1) Die Patienten-App bietet die Möglichkeit, Kinder oder betreute Personen als eigene Profile anzulegen und in deren Namen Termine, Dokumente und Behandlungsinformationen zu verwalten.
(2) Bei Anlage eines Betreutenprofils bestätigt die anlegende Person, dass sie sorgeberechtigt ist oder über die erforderlichen Befugnisse zur Vertretung der betreuten Person verfügt.
(3) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit der Angabe zur Sorgeberechtigung oder Vertretungsbefugnis.
(4) Über die Beziehungsfunktion können weitere Kontaktpersonen eingeladen und mit differenzierten Zugriffsrechten ausgestattet werden. Der einladende Nutzende ist für die ordnungsgemäße Rechteverteilung verantwortlich.
(1) Bestimmte Kommunikations- und Dokumentenfunktionen der Patienten-App verwenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (AES-256-CBC). Der Verschlüsselungsschlüssel wird aus den Zugangsdaten des Nutzenden abgeleitet und auf dem Endgerät gespeichert.
(2) Bei Verlust der Zugangsdaten oder nach Zurücksetzen des Passworts kann der Zugang zu zuvor verschlüsselten Inhalten technisch unmöglich werden. Der Anbieter kann diese Inhalte nicht entschlüsseln oder wiederherstellen.
(3) Der Anbieter haftet nicht für den Verlust des Zugangs zu verschlüsselten Inhalten aufgrund verlorener Zugangsdaten.
(1) Die Patienten-App kann folgende Geräteberechtigungen anfordern:
(2) Die Erteilung dieser Berechtigungen ist freiwillig. Bei Nichtfreigabe einzelner Berechtigungen können einzelne Funktionen der App eingeschränkt oder nicht nutzbar sein.
(1) Die Patienten-App nutzt Push-Benachrichtigungen, um Nutzende über Termine, Nachrichten, Dokumente und sonstige relevante Ereignisse zu informieren.
(2) Push-Benachrichtigungen können über die App-Einstellungen aktiviert, deaktiviert oder nach Typ konfiguriert werden.
(3) Für die technische Zustellung von Push-Benachrichtigungen werden externe Dienste (Expo Push Service, Apple Push Notification Service, Firebase Cloud Messaging) eingesetzt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzerklärung.
(1) Der Download und die Installation der Patienten-App aus dem Apple App Store oder Google Play Store unterliegen zusätzlich den jeweiligen Nutzungsbedingungen der Plattformbetreiber.
(2) Vertragspartner und Anbieter der Patienten-App ist ausschließlich die trainity GmbH, nicht Apple Inc. oder Google LLC. Für den Inhalt und die Funktionsweise der App gelten ausschließlich diese AGB.
(3) Für technische Probleme, die in der Verantwortung des jeweiligen Plattformbetreibers liegen (z. B. App Store-Verfügbarkeit, Gerätekompatibilität, Betriebssystemupdates), haftet der Anbieter nicht.
(1) Die Kaya Mitarbeiter-App (nachfolgend auch „Mitarbeiter-App") ist die mobile Anwendung des Kaya-Systems für Mitarbeitende des Vertragspartners. Sie dient der mobilen Unterstützung betrieblicher Abläufe, der Kommunikation und der Aufgabenorganisation im Praxisalltag.
(2) Die Mitarbeiter-App kann insbesondere folgende Funktionen umfassen:
(3) Der tatsächliche Funktionsumfang hängt von der Konfiguration durch den Vertragspartner und dem aktuellen Entwicklungsstand der App ab.
(4) Die Mitarbeiter-App steht in den App Stores von Apple (iOS) und Google (Android) zum Download bereit.
(1) Der Zugang zur Mitarbeiter-App setzt voraus, dass der Vertragspartner dem Mitarbeitenden einen Account mit der Rolle „Mitarbeiter" im Kaya-System eingerichtet hat. Nur Accounts mit dieser Rolle können sich in der Mitarbeiter-App anmelden.
(2) Die Verwaltung der Mitarbeiter-Accounts (Anlage, Zuweisung, Sperrung, Löschung) obliegt dem Vertragspartner.
(3) Mitarbeitende können einem oder mehreren Praxisstandorten zugeordnet werden.
(1) Die Mitarbeiter-App kann Funktionen zur Arbeitszeiterfassung bereitstellen, insbesondere die Stempeluhr, Monats- und Jahresübersichten, Überstundensalden und Abwesenheitsanträge.
(2) Die Arbeitszeiterfassung dient der Unterstützung des Vertragspartners bei der Erfüllung seiner gesetzlichen Aufzeichnungspflichten. Die Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der erfassten Arbeitszeiten verbleibt beim Vertragspartner und den jeweiligen Mitarbeitenden.
(3) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder arbeitsrechtliche Bewertung der erfassten Arbeitszeitdaten.
(1) Soweit Mitarbeitende über die Mitarbeiter-App auf Patientendaten zugreifen (z. B. Patientenakten, Behandlungsverläufe, Dokumente, Fragebögen), erfolgt dies im Auftrag und in der Verantwortung des Vertragspartners.
(2) Der Vertragspartner stellt sicher, dass Mitarbeitende nur auf die Daten zugreifen, zu deren Verarbeitung sie befugt sind, und dass die Verarbeitung im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen und berufsrechtlichen Vorgaben erfolgt.
(3) Der Anbieter haftet nicht für unbefugte Zugriffe oder rechtswidrige Verarbeitungen, die vom Vertragspartner oder seinen Mitarbeitenden verursacht oder ermöglicht werden.
(1) Bestimmte Kommunikations-, Aufgaben- und Dokumentenfunktionen der Mitarbeiter-App verwenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (AES-256-CBC). Der Verschlüsselungsschlüssel wird aus den Zugangsdaten des Nutzenden abgeleitet und auf dem Endgerät gespeichert.
(2) Bei Verlust der Zugangsdaten oder nach Zurücksetzen des Passworts kann der Zugang zu zuvor verschlüsselten Inhalten technisch unmöglich werden. Der Anbieter kann diese Inhalte nicht entschlüsseln oder wiederherstellen.
(3) Der Anbieter haftet nicht für den Verlust des Zugangs zu verschlüsselten Inhalten aufgrund verlorener Zugangsdaten.
(1) Die Mitarbeiter-App kann folgende Geräteberechtigungen anfordern:
(2) Die Erteilung dieser Berechtigungen ist freiwillig. Bei Nichtfreigabe einzelner Berechtigungen können einzelne Funktionen der App eingeschränkt oder nicht nutzbar sein.
(1) Die Mitarbeiter-App nutzt Push-Benachrichtigungen, um Mitarbeitende über Aufgaben, Termine, Nachrichten, Patientenfreigaben, Wartezimmerankündigungen und sonstige betriebsrelevante Ereignisse zu informieren.
(2) Push-Benachrichtigungen können über die App-Einstellungen aktiviert, deaktiviert, nach Typ konfiguriert und mit einem Zeitfenster versehen werden. Außerhalb des konfigurierten Zeitfensters werden keine Push-Benachrichtigungen zugestellt.
(3) Für die technische Zustellung von Push-Benachrichtigungen werden externe Dienste (Expo Push Service, Apple Push Notification Service, Firebase Cloud Messaging) eingesetzt. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzerklärung.
(1) Der Download und die Installation der Mitarbeiter-App aus dem Apple App Store oder Google Play Store unterliegen zusätzlich den jeweiligen Nutzungsbedingungen der Plattformbetreiber.
(2) Vertragspartner und Anbieter der Mitarbeiter-App ist ausschließlich die trainity GmbH, nicht Apple Inc. oder Google LLC. Für den Inhalt und die Funktionsweise der App gelten ausschließlich diese AGB.
(3) Für technische Probleme, die in der Verantwortung des jeweiligen Plattformbetreibers liegen (z. B. App Store-Verfügbarkeit, Gerätekompatibilität, Betriebssystemupdates), haftet der Anbieter nicht.
Stand: 26. November 2025
Vielen Dank, dass Sie unser System nutzen.
Unternehmensangaben: trainity GmbH, August-Wilhelm-Kühnholz-Straße 5, 26135 Oldenburg, Deutschland. Registergericht: Amtsgericht Oldenburg, HRB 222843.
Vertretungsberechtigt: Geschäftsführer Kimon Schulz.
Mit dem nachfolgenden Vertragswerk stellt die trainity GmbH („trainity" oder „Anbieter") ein vollständiges, modular aufgebautes Set rechtsverbindlicher Dokumente bereit. Die Wirksamkeit tritt durch rein digitale Zustimmung ein (insbesondere durch Ankreuzen einer Zustimmungs-Checkbox im Online-Bestellprozess oder durch sonstige elektronische Annahmeerklärungen); eine handschriftliche Unterschrift ist nicht erforderlich. Die Zustimmung wird revisionssicher protokolliert. Kunden werden über künftige Änderungen dieses Vertragswerks in Textform per E-Mail informiert; die geänderten Fassungen gelten als einbezogen, sofern der Kunde den Vertrag fortsetzt und dem nicht fristgerecht widerspricht.
Zentraler Hinweis:
„Mit Zustimmung zu unseren AGB und Datenschutzbestimmungen erteilen Sie uns die nachstehend geregelten Vollmachten und akzeptieren sämtliche Bedingungen dieses Vertragswerks."
Das Vertragswerk richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (B2B). Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht nicht; ein etwaiges Widerrufsrecht wird, soweit rechtlich zulässig, abbedungen. Neue Module oder Leistungen können jederzeit über gesonderte Order Forms und ergänzende Datenschutz-Anhänge eingebunden werden; die jeweils aktuelle Fassung wird dem Kunden zugänglich gemacht. Dieses Vertragswerk ist auf den Geschäftsbetrieb der trainity GmbH in Gründung zugeschnitten. Nach Eintragung im Handelsregister (Entfernung des Zusatzes „i. G." und Ergänzung der HRB-Nummer) werden ausschließlich die Firmierungs- und Registernachweise aktualisiert; die zuvor erteilte digitale Zustimmung wirkt ohne erneute Annahmeerklärung fort.
1. Geltungsbereich und Vertragsschluss: Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen trainity und dem Kunden über die Nutzung der Terminassistenz-KI und sonstiger Dienstleistungen. Der Kunde bestätigt, Unternehmer im Sinne von § 14 BGB zu sein (kein Verbraucher). Ein Vertrag kommt zustande, indem der Kunde im Online-Bestellprozess den AGB und den Datenschutzbestimmungen zustimmt (z. B. durch Aktivieren einer Checkbox) und trainity die Bestellung elektronisch bestätigt. Die Einbeziehung der AGB wird dem Kunden deutlich angezeigt und muss aktiv akzeptiert werden; ein bloßer Hinweislink im Footer ohne Zustimmung genügt nicht für die Einbeziehung. Mit der digitalen Zustimmung erklärt der Kunde sein Einverständnis mit sämtlichen Dokumenten dieses Vertragswerks. Wichtig: Mit der Zustimmung zu AGB und Datenschutz erteilt der Kunde zugleich die in Abschnitt C beschriebene Spezialvollmacht an trainity und akzeptiert alle nachfolgenden Bedingungen.
2. Leistungen von trainity (Leistungsbeschreibung): trainity bietet eine KI-gestützte Terminassistenz für z. B. Zahnarztpraxen an. Die Leistung umfasst insbesondere:
trainity erbringt alle Leistungen mit der branchenüblichen Sorgfalt und bemüht sich um hohe Verfügbarkeit der Dienste. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird in der SLA-Vereinbarung zugesichert (z. B. 99 % im Monatsmittel, siehe Abschnitt A.3).
Hinweis: Die Terminassistenz-KI (bestehend unter dem Produktnamen „KImon") gibt keine medizinischen Ratschläge. Sie ist nicht zur Diagnosestellung oder Therapie bestimmt und daher kein Medizinprodukt im Sinne der einschlägigen Regulierung. Etwaige Gesundheitsinformationen von Patienten werden nur zur Terminfindung genutzt, nicht zur medizinischen Bewertung.
3. Pflichten und Mitwirkung des Kunden: Der Kunde ist dafür verantwortlich, trainity nur solche personenbezogenen Daten bereitzustellen, zu deren Weitergabe und Verarbeitung er berechtigt ist. Insbesondere muss der Kunde von seinen Patienten die nötigen Einwilligungen oder Informationen eingeholt haben, damit die Terminassistenz-KI diese kontaktieren darf (z. B. für automatisierte Anruf-Erinnerungen). Der Kunde stellt sicher, dass die Nutzung der KI ausschließlich für legitime Zwecke erfolgt – insbesondere keine Werbung ohne Einwilligung, keine Nachrichten widerrechtlichen Inhalts und keine Nutzung der API/Services für Spam oder anderweitigen Missbrauch.
Der Kunde hat Vertraulichkeits- und Sicherheitsvorgaben von trainity zu beachten, z. B. Zugangsdaten zur Plattform oder API-Keys sicher zu verwahren. API-Aufrufe des Kunden dürfen nur gemäß den API-Nutzungsbedingungen (Abschnitt A.2) erfolgen – insbesondere darf der Kunde die durch Outbound-Trigger ermöglichten automatischen Anrufe nur senden, wenn Empfänger dem zugestimmt haben oder eine gesetzliche Erlaubnis besteht (z. B. Terminbenachrichtigung bei bestehendem Behandlungsvertrag). Der Kunde informiert trainity unverzüglich, wenn Unregelmäßigkeiten auftreten (z. B. Verdacht auf unbefugten Zugang zur Plattform).
Bei der initialen Einrichtung hat der Kunde ggf. Stammdaten seiner Praxis korrekt anzugeben (Name, Anschrift, Kammernummer etc.), damit trainity im Rahmen der Spezialvollmacht (Abschnitt C) z. B. Rufnummern in seinem Namen beantragen kann. Änderungen dieser Daten sind trainity mitzuteilen. Sofern für die Beantragung von lokalen Telefonnummern oder SIP-Konten Nachweise erforderlich sind (z. B. Mitgliedschaft in der Zahnärztekammer oder Adressnachweise), wird der Kunde diese auf Anforderung bereitstellen.
Nutzung von von trainity bereitgestellten Rufnummern:
trainity kann dem Kunden für die Telefonie eigene, auf trainity registrierte Rufnummern (z. B. lokale oder nationale Festnetznummern von VoIP-Anbietern wie Zadarma o.Ä.) zuweisen. Die rechtliche Inhaberschaft der Rufnummern verbleibt bei trainity. Der Kunde erhält ein nicht übertragbares, einfaches Nutzungsrecht für Inbound- und Outbound-Zwecke im Rahmen der gebuchten Dienste. Der Kunde ist für die inhaltliche Nutzung, die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben (z. B. DSGVO, UWG, TKG) sowie für etwaige Informationspflichten gegenüber Anrufern eigenverantwortlich. Eine Übertragung/Weitergabe oder eigenständige Portierung der Rufnummern ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung von trainity ausgeschlossen. Nach Vertragsende oder Widerruf der Vollmacht endet das Nutzungsrecht; ein Anspruch auf Übertragung besteht nicht.
4. Entgelte, Abrechnung und Zahlungsbedingungen: Die Nutzung der trainity-Dienste erfolgt gegen ein monatliches Nutzungsentgelt (Abonnement). Die genaue Höhe des Entgelts ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder dem im Bestellprozess angezeigten Angebot. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt über Stripe als Zahlungsdienstleister. Der Kunde willigt ein, dass die Zahlungen mittels Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über Stripe eingezogen werden. Die Zahlungsabwicklung startet frühestens 5–10 Tage nach Eintragung der trainity GmbH ins Handelsregister (bis dahin kann der Dienst kostenlos getestet bzw. genutzt werden, ohne dass eine Zahlung fällig wird). Die erste Abbuchung erfolgt also innerhalb von 10 Tagen, nachdem trainity den aktiven HRB-Eintrag erhalten hat. Anschließende Zahlungen erfolgen monatlich im Voraus zum jeweiligen Periodenbeginn.
5. Vertragslaufzeit und Kündigung: Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, läuft der Nutzungsvertrag auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Abrechnung. Der Vertrag kann vom Kunden jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode gekündigt werden (d. h. monatlich zum Monatsende). Eine Kündigung bedarf der Textform (E-Mail ausreichend). Nach Kündigung wird der Account zum Ende der Paid-Periode deaktiviert, und der Kunde hat keinen Zugang mehr zum Service. trainity kann den Vertrag ebenfalls mit einer Frist von 1 Monat zum Monatsende ordentlich kündigen.
6. Nutzungsrechte an der Software: trainity räumt dem Kunden für die Laufzeit des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, die SaaS-Software (Terminassistenz-KI und zugehörige Tools) bestimmungsgemäß zu nutzen. Alle Urheber- und Eigentumsrechte an der Software, der KI-Logik, dem Quellcode sowie an Marken und Logos von trainity verbleiben bei trainity bzw. dessen Lizenzgebern.
7. Verfügbarkeit und SLA: trainity strebt eine hohe Verfügbarkeit der Dienste an. Die Zielverfügbarkeit wird in der SLA (Abschnitt A.3) konkret benannt (z. B. 99 % pro Kalendermonat, ausgenommen angekündigte Wartungsfenster und außerhalb des Einflussbereichs von trainity liegende Störungen).
8. Haftung und Gewährleistung: trainity gewährleistet die Funktionsfähigkeit der bereitgestellten Software im Wesentlichen gemäß Leistungsbeschreibung. Für Schäden haftet trainity – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet trainity nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht).
9. Datenschutz und Auftragsverarbeitung: trainity und der Kunde werden die einschlägigen Datenschutzgesetze, insbesondere die DSGVO, strikt einhalten. Soweit trainity im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten von Patienten verarbeitet (z. B. Kontaktdaten, Termininformationen, Gesprächsaufzeichnungen), gilt trainity als Auftragsverarbeiter und der Kunde als Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7, Nr. 8 DSGVO.
10. Vertraulichkeit: Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten geschäftlichen und betrieblichen Informationen der jeweils anderen Partei, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder ihrer Natur nach als Geschäftsgeheimnis anzusehen sind, geheim zu halten.
11. Änderungsvorbehalt: trainity ist berechtigt, diese AGB sowie mit dem Vertrag im Zusammenhang stehende Dokumente (inkl. Leistungsbeschreibungen, SLA, Nutzungsbedingungen etc.) mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, sofern hierfür ein triftiger Grund vorliegt.
12. Sonstige Bestimmungen: Alle Vereinbarungen, Nebenabreden und Vertragsänderungen bedürfen der Textform (E-Mail ist ausreichend, außer es ist gesetzlich Schriftform gefordert).
13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort ist Oldenburg. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – Oldenburg (Oldb.).
Für die B2B-Leistung (Business-to-Business) wird klargestellt, dass kein Widerrufsrecht nach den Vorschriften für Verbraucherverträge besteht. Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen ein 14-tägiges Widerrufsrecht, dieses findet hier keine Anwendung, da ausschließlich Unternehmer kontrahieren.